Meditation ja, und das Mantra – wie finde ich mein Mantra? Teil 2


Wie letzte Woche versprochen hier der zweite Teil zu den Mantren, Teil 1 findet ihr hier KLICK

Neben den klassischen bekannten oder nicht so bekannten Mantren aus Teil 1 könnt ihr euch auch persönliche Mantren aussuchen, die euch helfen und das nicht nur spirituell.

Wisst ihr, mein Mann geht furchtbar gerne auf Seminare, als Unternehmer aus meiner Sicht auch Pflicht, man will ja am Zahn der Zeit bleiben und nicht hinterher hinken. Auch liest er furchtbar viele Bücher dazu, oft mehrere gleichzeitig.
Sowohl die Seminare als auch die Bücher greifen ganz unterschiedliche Themen auf, z.B. Persönlichkeitsentwicklung. Jedes Mal wenn er von einem Seminar wieder heim kommt erzählt er mir lang und ausführlich davon. Hat er ein Buch fertig, dann kommt: Das musst du auch mal lesen!
Mache ich so gut wie nie, mir reicht seine Zusammenfassung. Aber hin und wieder ist auch was dabei was ich spannend finde und so bin ich zu meinem persönlichen Mantra gekommen. Einmal kam er mir mit urbanen Legenden, kennt ihr das? Urbane Legenden besagen einfach nur, was man oft genug hört, das glaubt man. Einfach gesagt: die Macht der Widerholung! Als er mir davon erzählte, dachte ich "Hey, das ist ein bisschen wie mit Mantras."

Es gibt viele Studien die belegen, dass wenn man beispielsweise Kinder ganz viel lobt, diese einfach ein besseres Selbstbewusstsein und höheres Selbstwertgefühl haben als die Kinder, die nicht so viel gelobt werden. Wenn ein Kind nur oft genug hört "Das kannst du nicht!" dann kann es das auch nicht, nicht weil es etwas versucht hat, nein, nur weil es glaubt etwas nicht zu können. Vieles was wir in unserer Kindheit gelernt haben, begleitet uns doch heute noch aber ein kleines stetig wiederholtes Mantra kann das ändern.

Ich habe in Meditationsforen viel über die Mantren gelesen. Tatsächlich könnt ihr als Mantra nehmen was euch glücklich macht. Es gibt Mantren für Selbstliebe, Selbstbewusstein, maximale Motivation, Gesundheit, Mut usw.

Ich habe das für mich ausprobiert, auch wenns am Anfang komisch war, jetzt ist es normal und ich fühle mich gut.

Und was ich dabei noch gelernt habe: ich sage meiner Tochter täglich das ich sie liebe und sie toll ist! Sie strahlt mich jedes einzelne Mal an, ein kleines, laut ausgesprochenes Mantra, nur für sie und es wirkt!

In diesem Sinne: STETER TROPFEN HÖHLT DEN STEIN!